Start in die Radsaison

Frühlingsluft, blauer Himmel und die ersten Kilometer des Jahres

Unsere erste Radtour des Jahres haben wir am 1. März gemacht und damit die Radsaison offiziell eingeläutet. Es hat richtig gutgetan, endlich wieder im Sattel zu sitzen. Pünktlich zum meteorologischen Frühlingsanfang zeigte sich das Wetter von seiner besten Seite: Die Sonne schien und am strahlend blauen Himmel hingen nur ein paar dekorative weiße Wölkchen.

Los ging es in Westfeld über die Lenneroute. Auf dem ersten Stück direkt an der Lenne entlang war es ein echtes Highlight zu fahren: Da der Radweg dort erst im letzten Herbst frisch asphaltiert wurde, rollte es sich ganz entspannt bis nach Oberkirchen.

Von dort aus verabschiedeten wir uns aus dem Tal und machten uns an den Aufstieg zum Weißen Kreuz oberhalb von Niedersorpe. Die Steigung lohnt sich jedes Mal, denn oben angekommen, wird man mit einem weiten Blick über die Landschaft belohnt.

Pause mit Weitblick: Das Waldsofa am Weißen Kreuz oberhalb von Niedersorpe bietet einen herrlichen Ausblick in Richtung Schmallenberg – perfekt, um die erste Frühlingssonne zu genießen.

Fachwerkidylle und Natur pur

Nachdem wir die Aussicht genossen hatten, ging es hinunter in den Ort. Ein schöner Abschnitt folgte danach: Von Niedersorpe aus radelten wir durch ein idyllisches Bachtal. In dieser ruhigen Landschaft entdeckten wir einen kleinen, angestauten Teich – ein perfekter Ort, um kurz die Natur zu genießen. Vom Teich aus setzten wir unsere Fahrt fort und erreichten bald darauf Holthausen. Von hier aus führte uns der Weg über Gleidorf schließlich wieder auf den Radweg, der uns über Winkhausen und Oberkirchen nach Westfeld zurückbrachte.

Wir sind größtenteils über befestigte Radwege gefahren. Eine gute Entscheidung, wie sich zeigte, denn die Waldwege sind zurzeit noch sehr matschig und nass. Dennoch gab es am Wegesrand schon einiges zu entdecken. Im Wald blühen überall die Schneeglöckchen und an den Bäumen sieht man bereits die neuen Knospen.

Typisch Sauerland: Die gepflegte Fachwerkidylle in den Dörfern gehört bei uns einfach dazu.

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Überall im Wald schauen jetzt die Schneeglöckchen durch das Laub.

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Kleiner Geheimtipp: Der angestaute Teich mit seinen ersten grünen Trieben war der perfekte Ort für einen kurzen Stopp …

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… am dortigen Platz lädt eine Schutzhütte zum Verweilen ein – und direkt dahinter gibt es einen kleinen Steg mit einer schönen Sitzbank.

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Vorfreude auf die kommende Saison

Es war ein schönes Gefühl, nach der langen Winterpause wieder unterwegs zu sein und endlich wieder eine richtige Strecke im Sattel zu genießen. Die klare Luft und die Sonne im Gesicht waren genau der richtige Antrieb für die ersten Kilometer und haben die Lust auf mehr geweckt. Auch wenn die Beine am Ende der Runde vielleicht ein bisschen schwerer waren als im Spätsommer, so ist der Anfang für dieses Jahr nun gemacht. Wir freuen uns schon auf die nächsten Touren durch das Schmallenberger Sauerland.