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„Manchmal braucht es nur einen Hauch von Licht und Magie, um aus einem gewöhnlichen Motiv eine kleine Traumwelt zu machen.“


Ein verträumter Fliegenpilz, eingefangen im Glanz goldener Flares einer analogen Lichtmalerei –
wische über das Bild, um den optischen Unterschied zur Aufnahme mit einem modernen 85mm-Objektiv zu sehen.
Ein klassischer Fliegenpilz im moosigen Unterholz – eigentlich ein bekanntes Motiv. Doch im Zusammenspiel mit dem Yashica Auto Yashinon-DX 1:1.7 f=50mm verwandelt sich die Szene in eine kleine, zeitlose Traumwelt. Die japanische Altglas-Optik geht fernab von klinischer Perfektion ihren ganz eigenen Weg: Es zeichnet nicht einfach nur ab; es malt mit Licht.
Sobald die tiefstehende Herbstsonne flach auf die Frontlinse trifft, explodiert das Bild in warme, kreisförmige Lichtreflexe. Die charakteristischen Lens Flares legen sich wie ein weicher, goldener Schleier um den Pilz und lassen die Szene lebendig und nostalgisch zugleich wirken.
Wenn man diesen selben Fliegenpilz durch ein modernes 85mm-Objektiv betrachtet, zeigt sich die Natur von ihrer technisch präzisen Seite: gestochen scharf, kontrastreich, farbgetreu und in klinischer Perfektion. Doch genau hier beginnt der spannende Unterschied: Im direkten Wisch-Vergleich wird sichtbar, wie das alte Yashica-Objektiv die Szene komplett wandelt. Wo die moderne Optik abbildet, fängt das Vintage-Glas an zu malen – und bricht das einfallende Sonnenlicht in warme, nostalgische Lichtreflexe.
Mehr zum Thema und dem besonderen Look alter Linsen gibt es im Blogbeitrag: