Allerdings wird das Naturerlebnis etwas ausgebremst: Überall ziehen sich kilometerlange Maschendrahtzäune wegen der Afrikanischen Schweinepest durch den Wald und geben das Gefühl, in gettoartigen Korridoren unterwegs zu sein. Diese massiven Barrieren dienen dazu, die Infektionskette zu unterbrechen und die Ausbreitung der Seuche in andere Gebiete zu verhindern. Wer die Wege nutzt, passiert dabei Tore, die den Durchlass gewähren, aber natürlich nur dann einen Sinn ergeben, wenn sie auch konsequent geschlossen werden.
Leider haben beim Bau der Zäune auch einige Pfadabschnitte am Rothaarsteig gelitten. Besonders der schöne Naturpfad zwischen Kühhude und Jagdhaus ist momentan ziemlich in Mitleidenschaft gezogen und hat durch die Arbeiten seinen ursprünglichen Charakter verloren.